Zurück zur Cap Anamur Startseite Bildarchiv Spenden Suchen Impressum
Wir über uns
Geschichte
Team
Grundsaetze
Taetigkeitsberichte
Finanzberichte
Satzung


Bildarchiv
Suchen Sie visuelle Eindrücke aus unseren Projekten? Hat Ihnen eins unsere Bilder besonders beeindruck? Sie finden alle zur Verfügung stehenden Bilder in unserem Bildarchiv.
Projekte
Sie interessieren sich für unsere Projekte in Krisengebieten? Im Bereich Projekte finden Sie Projekteberichte, Projekt-beschreibungen und interessante Daten über die Einsatzgebiete.
Cap Anamur unterstützen
Sie wollen unsere Arbeit unterstützen. Für ausgebildete Kräfte bieten wir interessante Tätigkeiten in unseren Projekten. Schauen Sie in unseren Bereich Mitarbeit vorbei.








Das Komitee Cap Anamur wurde nie geplant. Es entstand, weil es entstehen mußte.

1979 gab es im südchinesischen Meer Tausende von Flüchtlingen, die ertranken, ausgeraubt, vergewaltigt wurden. Wir sahen diese Bilder wie viele andere Menschen auch und dachten, daß doch „irgend jemand“ da etwas tun müsse. Aber es gab niemanden, der etwas tat.

Unsere Motivation, spontan zu helfen, entsprang der Tatsache, daß Menschen einfach ertranken und wir nicht zusehen wollten. Wir gingen mit einem ungeheuren Engagement, das mit einer nicht zu überbietenden Naivität gepaart war, an die Sache heran. Hätten wir geahnt, was auf uns zukommen würde, wir wären zumindest vorsichtiger oder nachdenklicher gewesen.

Bei allem zeigte sich, daß man in der Lage ist, ganze viele Menschen hinter eine Idee zu bringen, wenn man selbst fest von einer Sache überzeugt ist. Obwohl wir heute nach 24 Jahren selbst eine kleine Schere im Kopf haben und wissen, was alles schief gehen kann, möchten wir uns doch so viel Naivität bewahren, immer erst mal anzufangen, wenn Hilfe nötig ist und nicht zu verzagen.

Zu unserer Philosophie gehört es ebenfalls, möglichst nah mit den Menschen zu leben, für die wir arbeiten. Das erwarten unsere Spender von uns, die diese Arbeit ermöglichen. Konkret heißt das, keine großen Büros in irgendeiner Hauptstadt zu mieten und dann in die Hilfsgebiete zu fahren und die Hälfte der Zeit im Auto zu verbringen. Nein, unsere Teams wohnen dort, wo die Not am größten ist, nämlich bei den Hilfsbedürftigen. So lernt man nicht nur die Nöte der Menschen hautnah kennen, sondern auch ihre Gastfreundschaft, ihre Dankbarkeit und ihre ganz persönlichen Fähigkeiten, mit ihren Situationen umzugehen.
 
Die Folgen sind bekannt. Aus dem Schiff wurde eine beherzte, spontane und bis heute unbürokratische Feuerwehr im humanitären Dienst. Wo immer es lichterloh brannte, da mußten wir hin. Wenn Ritter, Tod und eigene oder fremde Regierungen dagegen waren und es verboten, dann war es umso mehr unsere Aufgabe.




HOME | BILDARCHIV | SPENDEN | AKTUELLES | PROJEKTE | MEDIENECHO | WIR ÜBER UNS | KONTAKT | MITARBEIT | SITEMAP | ENGLISH